Veranstaltungen zur Festung Hauenstein

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Festungswerke Solothurner Jura Nach dem Besuch der Sperre Trin und des Sauerstoffwerks in Ilanz (GR) am 29. August 2026 – ein sehr eindrücklicher Ausflug mit bester Führung von Markus Diethelm, dem Präsidenten der Sperre Trin – freue ich mich, auf zwei Veranstaltungen hinzuweisen: Besuch der Fortifikation Hauenstein, Samstag, 26. September 2026, 10.00 –12.30 Uhr/Besammlung Kilchzimmersattel Auf dieser Exkursion besuchen wir unter Leitung von Christoph Rast einen kleinen Ausschnitt der Fortifikation Hauenstein. Diese Verteidigungsanlage im Baselbieter und Solothurner Jura wurde während des Ersten Weltkriegs gebaut. Eine Kette von Befestigungen legt sich wie ein Halbkreis schützend um die Eisenbahnstadt Olten. Mit der Mobilmachung im August 1914 begann die Realisierung dieses gewaltigen Bauprojekts im Rahmen der Grenzbesetzung. Es wurden unzählige Stützpunkte sowie militärische Tief- und Hochbauten angelegt und in den Felsen gesprengt. Christoph Rast nimmt uns auf einer Führung mit ins Gelände, und wir besuchen eine teilweise noch gut sichtbare Anlage aus dieser Zeit. Der Erinnerungspfad Fortifikation Hauenstein visualisiert die Schauplätze sehr schön anhand alter Fotos. Besammlungsort ist der Kilchzimmersattel, der nicht mit dem ÖV erschlossen ist. Deshalb müssen wir uns mit Privatautos organisieren. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob die Anreise mit dem eigenen

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Eröffnungsfest Oberdorf (SO), Bahnhofplatz, Samstag, 30. Mai 2026, 10 bis 15 Uhr

Die Bevölkerung aus nah und fern nahm an diesem Anlass herzlich eingeladen. Um 11 Uhr fand die Eröffnung mit Reden statt, um 14 Uhr wurde der Präsident des Vereins Festungswerke Solothurner Jura zur Geschichte des Tunnels und der Bahn interviewt. Unser Verein führte einen Informationsstand, und an einem zweiten Stand wurden günstig antiquarische Bücher zu Militär-, Kantons- und Schweizergeschichte angeboten.

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Sperrstellen und Bunker im Kanton Solothurn

Der Verein Festungswerke Solothurner Jura und der Verein Freunde Museum Altes Zeughaus organisierten gemeinsam am 29. Oktober 2025 im Museum Altes Zeughaus einen Vortrag mit ihrem Präsidenten, dem Historiker und Theologen Urban Fink. Was den Ersten Weltkrieg betrifft, betonte der Referent, dass das Bild der «treuen Grenzwache am Jura» falsch sei, da der wichtigste Verteidigungspunkt der Brückenkopf mit der Festung Hauenstein rund um Olten war. Wichtig waren fünf operativen Schlüsselräume, doch vor 1914 waren nur die Festungswerke St.Maurice und Gotthard ausgebaut. Ein Brückenkopf Hauenstein war vor 1914 geplant, offensiv und defensiv, z.B. als Schutz und Bewachung der Bahnlinien Olten und Umgebung. 1914 war die Mobilmachung der Truppen sehr erfolgreich, die Planung und Bewaffnung jedoch schwach. 1915 bestand die Gefahr eines französischen Angriffs, man setzte auf die Dissuasionswirkung der Schweizer Armee. Der Ausbau der Festung Hauenstein war schwierig und ungenügend, 1917 wurde das Projekt aufgegeben, und im Ernstfall hätte das Verteidigungskonzept nicht funktioniert. In den Jahren des Ersten Weltkrieges wurden im Raum oberer und unterer Hauenstein viele Militärstrassen gebaut, u.a. auch die Scheltenpasstrasse. Schützengräben mussten am Waldrand ausgehoben werden, weil ein Rodungsverbot bestand. Historisch ist diese ganze Zeit noch lange nicht kritisch aufgearbeitet. Es gibt jedoch eine grosse und sehr interessante

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